CDU-Neujahrsempfang mit Patrick Burghardt
Patrick Burghardt (Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim), Thomas Heinz (Vorsitzender CDU Gemeindeverband Münster), Marcus Agnes (stellvertretender Vorsitzender CDU Gemeindeverband Münster) beim Neujahrsempfang der CDU Münster.Dabei konnten die Besucher nicht nur Aussagen zu kommunalpolitischen Themen von Patrick Burghardt vernehmen, sondern er sprach auch die Landespolitik an. Dabei ging er auf die Finanzlage der hessischen Kommunen genauso ein wie auf den kommunalen Finanzausgleich. Nach den derzeit vorliegenden Modellrechnungen würden sowohl Rüsselsheim wie auch Münster von der Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs profitieren. Der schwarz-grünen Landesregierung bescheinigte er eine gute sachbezogene Arbeit. Angesprochen auf die Grundsteuer B, die vor allem von den Hauseigentümern zu zahlen ist, sagte Patrick Burghardt, dass hier Rüsselsheim auf 800 Hebepunkte gegangen sei. Das sei erforderlich gewesen, um die vorhandene Infrastruktur zu erhalten. Zuvor hatte Erna Roßkopf, die CDU-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung Münster, einen Blick zurück auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das begonnene Jahr gegeben. Dabei ging sie auf die CDU-Ziele hinsichtlich der Haushaltskonsolidierung genauso ein wie auf die Erschließung des Baugebiets an der Altheimer Straße oder die Anbindung der Gemeinde an den öffentlichen Personennahverkehr. In Sachen Breitband sei Münster sowie der Ortsteil Altheim anderen Gemeinden im Vorteil, da mit Weitblick gearbeitet worden sei. Selbst die Anbindung des Ortsteils Breitefeld sei in 2015 zu erwarten. Mit der Kreislösung wäre man noch nicht soweit. Kritisch, da mit Blick auf die weiteren Aufgaben der Gemeinde, derzeit nicht finanzierbar, sehe man die Verlagerung der Sportstätten vom Mäusberg an das Gersprenzstadion. Hinsichtlich der Gemeindefinanzen werde die CDU für eine solide Politik stehen, eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B soll daher verhindert werden. Bei der Gestaltung der Gemeinde werde man weiterhin Akzente setzen.