25 Jahre nach dem Mauerfall - ein Jubiläum gegen das Vergessen
Was uns nachdenklich stimmt ist, dass es selbst 25 Jahre nach diesem Ereignis immer noch Menschen gibt, welche die DDR nicht als Unrechtsstaat sehen und Orte, die an die Unterdrückung des Systems erinnern, wie beispielsweise Hohenschönhausen oder Bautzen aus ihrer Erinnerung verdrängen.
Wir sollten aber auch bedenken, was die Menschen auf die Straßen trieb und demonstrieren ließ:
Es war der Drang nach Freiheit, der Wunsch auf freie Meinungsäußerung und der Frust auf die Mängelwirtschaft in der DDR.
Betrachtet man nun 25 Jahre nach dem Mauerfall die Regierungsbildung in Thüringen, so wird man nachdenklich. Nur 25 Jahre später soll die Partei „Die Linke“ den Ministerpräsidenten stellen, eine Partei, die maßgeblich aus der ehemaligen SED hervorgegangen ist. Die SPD, die einst in der DDR, mit der DKP zur SED zwangsvereint wurde, sowie „Bündnis 90/Die Grünen“ sollen dabei Steigbügelhalter spielen. Da drängt sich die Frage auf, sind die 40 Jahre DDR schon vergessen? Die 40 Jahre Gängelung, die 40 Jahre Schikanen des Unrechtssystems in der DDR. Bei aller Freude über die Wiedervereinigung und die Entwicklung der letzten 25 Jahre, möchte die Münsterer CDU daran erinnern, dass Einigkeit, Recht und Freiheit immer wieder neu erarbeitet werden muss.
Terminhinweis:
21./22.11.14 Klausurtagung der CDU-Fraktion