WIR ALLE FÜR
Münster, Altheim, Breitefeld
CDU Münster, Altheim, Breitefeld

Immer das Allgemeinwohl im Blick

 Wahlprogramme hatten alle Bürgermeisterkandidaten aufgestellt, jetzt darf man gespannt sein, was davon in der Zukunft diskutiert und umgesetzt wird. Die CDU-Fraktion wird die einzelnen Vorschläge konstruktiv begleiten, denn schließlich sieht man sich dem Allgemeinwohl verpflichtet.

Wahlprogramme hatten alle Bürgermeisterkandidaten aufgestellt, jetzt darf man gespannt sein, was davon in der Zukunft diskutiert und umgesetzt wird. Die CDU-Fraktion wird die einzelnen Vorschläge konstruktiv begleiten, denn schließlich sieht man sich dem Allgemeinwohl verpflichtet.

Die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde für freiwillige Leistungen sind aufgrund der zu erfüllenden Pflichtaufgaben gegenwärtig relativ gering. Da sind für manche Vorhaben Geduld und kreative Lösungen erforderlich. Wer den Eindruck vermittelt, dass man hier mit öffentlichen Zuschüssen weiterkommt, der übersieht einfach, dass öffentliche Zuschüsse in der Regel Zinszuschüsse bedeuten und  mit Darlehensaufnahmen verbunden sind. Die CDU-Fraktion wird hier genau hinschauen, denn wenn schon Kreditaufnahmen, muss das tragbar und mit einem Mehrwert für die Gemeinde verbunden sein. Mit dieser Devise ist die Gemeinde bisher gut gefahren, betrachtet man sich die Verschuldung anderer vergleichbarer Kommunen.

Ebenso gilt es die Kostenschätzungen der Vorhaben kritisch zu begutachten. Ein Vorgang wie die Sanierung der Gersprenzhalle darf sich nicht wiederholen. Die Arbeiten an der Halle wurden durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg federführend geplant, in Auftrag gegeben und begleitet. Das Ergebnis ist bekannt: Die erste Kostenschätzung lag bei 1,4 Millionen Euro, am Ende waren es ca. 5,2 Millionen Euro, die für die Sanierung der Gersprenzhalle ausgegeben wurden. Für die Gemeinde Münster, die 1/3 der Kosten zu tragen hat, wurden aus ca. 500.000 Euro letzten Endes fast 1,3 Millionen Euro, die sie an den Landkreis zahlen muss. Die Sanierung zog sich über mehrere Jahre hin, was gerade die Münsterer Vereine in ihrer Vereinsarbeit einschränkte. Einfluss auf die dort ausgeführten Maßnahmen hatten die Münsterer Kommunalpolitiker nicht. Über eine bessere Information seitens des Landkreises hätte man sich überhaupt und bei dieser Summe erst recht gefreut, schließlich konnte man so manche Frage der Bürgerinnen und Bürger nicht beantworten. Interessant ist auch, dass sich dazu weder die Münsterer SPD noch Bündnis 90/Die Grünen bzw. ALMA äußerten.